EARTH OASIS

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CoMed


Dezember 06 / Januar 07


Medizin und Spiritualität

Warum gehen Menschen zu Geistheilern?


Text: Dr. Dagmar Berg


Auch die beste Versorgung der Patienten hat Grenzen: Bei der Frage nach den letzten Dingen können Glaube und Spiritualität im ärztlichen Alltag eine wichtige Brücke zum Kranken sein. "Gott heilt mit. Wer glaubt, lebt gesünder und länger". Auf diesen gemeinsamen Nenner könnte man das bringen, was weltweit zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen: Religiosität hat einen dramatischen Einfluss auf die Gesundheit!

Von dieser Öffnung zu Religiosität und Spiritualität bleibt auch die moderne Medizin nicht unberührt. Wenn Heilungen auf geistigem Weg erfolgen, scheinbar unheilbare Patienten wieder genesen, dann muss sich spätestens in diesem Moment die Frage gestellt werden "Was sind die wahren Ursachen einer Erkrankung?". Dass es in den meisten Fällen mit einer bloßen Symptombekämpfung nicht getan ist, zeigt sich in den vielen chronischen und stetig wachsenden Erkrankungen, die trotz forschungs- und finanzintensivem Einsatz selten zu einer Heilung, viel mehr zu einer Symptomverschiebung, führen.

Das Bewusstsein hinsichtlich der eigenen Gesundheit ist stark im Wandel, und die Menschen wünschen sich Behandlungsformen, die sie in ihrer Gesamtheit betrachten und darüber hinaus natürlich auch so behandeln. Dabei spielt die geistige Ebene eine bedeutsame Rolle und die Medizin der Zukunft wird zweifelsohne eine Form der Energiemedizin sein. Die Erfolge dieser Möglichkeiten sind Teil dieses Berichtes und beruhen zum Teil auf persönlichen Erfahrungen mit Heilern und ihrer medialen Gabe, universelle Energien heilend auf körperlicher Ebene anzuwenden.


Auswertung von Fragebögen während der 4. Geistheilungstage


Im September wurden von Earth Oasis die 4. Geistheilungstage in Berlin, Alsfeld und Ulm durchgeführt. Es kamen an den jeweils drei Tagen insgesamt über 10 000 Menschen zu Rubens Faria, einem Heilmedium aus Brasilien, um sich von ihm auf geistigem Weg behandeln zu lassen. Rubens scheint mit seinem Wirken die moderne Energiemedizin der Zukunft zu vertreten, in dem er den menschlichen Körper mit allgegenwärtiger Transbioenergie ausbalanciert.

Als Notärztin bin ich während der Geistheilungstage immer im Hintergrund in einem Nachbehandlungsraum, für den Fall einer notwendigen ärztlichen Versorgung, die jedoch bisher nie erforderlich war. Diese Position ermöglicht mir bei Heilbehandlungen vieler Menschen zugegen zu sein und den Heilern direkt bei ihrer Arbeit zuschauen zu können. Eine Erfahrung, aus der ich als Ärztin sehr viel lerne.

Überwältigt von diesem gewaltigen Andrang von Menschen stellte ich mir die Frage "Warum gehen so viele Menschen zu einem Heiler?". Ich beschloss deshalb nach Abschluss der Tage einen Fragebogen an die Behandelten zu verschicken, um Aufschluss über ihre Beweggründe, Krankheitsbilder und Krankheitsverlauf zu bekommen.

Ich ging von der Annahme aus, dass Menschen, die von der Behandlung enttäuscht waren sicher die Gelegenheit gerne wahrnehmen würden, ihrer Unzufriedenheit Ausdruck zu verleihen, genauso wie Menschen die zufrieden waren. Durch das Zurücksenden der Bögen war also mit Sicherheit keine Auswahl getroffen.


Zunächst möchte ich einmal den Ablauf der Heilbehandlung schildern.


Bevor die Menschen zu Rubens Faria gelangen, werden sie zunächst auf ihre Heilung vorbereitet, wobei eine Aufklärung über spirituelle Heilung und den Ablauf des Geschehens erfolgt. Mit einer Meditation werden die Heilungssuchenden geistig eingestimmt und danach werden sie in einen Raum geleitet, der als Gebetsraum gilt, in dem für Gesundheit gebetet wird. Im nächsten Raum werden die Kranken von Medien mit Energie versehen, erst dann kommen sie zu Rubens Faria.

Im Behandlungsraum liegen die Kranken auf einer Liege, Rubens tritt zu ihnen, lächelt sie an, manchmal streichelt er ihre Wangen, wenn sie sehr ängstlich sind, spricht ein paar Worte mit ihnen und legt seine Hände auf. Er weiß immer genau, wo er seine Hände hinlegen muss, wo der Tumor sitzt, oder das "Problem" liegt . Seine Augen fahren wie ein Scanner über den Körper des Kranken, seine Hände gleiten ohne den Menschen zu berühren über den Körper, den er in Licht und Farben sieht - und dann legt er seine Hände auf. Er sieht und fühlt die Störungen im Körper der Patienten. Da ich Gelegenheit hatte mit einigen Menschen vorher zu sprechen, kannte ich im Gegensatz zu ihm bereits die Diagnose und den Ort der Erkrankung. Seine Hände lagen immer ohne Ausnahme an der richtigen Stelle!

Gelegentlich schaut er über die zehn Liegen, an denen er arbeitet, hinweg und sagt zu den Helfern, der dritte oder vierte Patient braucht eine geistige Operation. Er soll schon in den anderen Raum gebracht werden. Meistens handelt es sich dann um einen Tumor, eine schwere Arthrose, ein Bandscheibenvorfall oder einen grauen Star. Bei diesen Erkrankungen ist eine intensivere Behandlung mit tieferem Eindringen der Energien erforderlich. Er erkennt dies schon aus dieser Entfernung.


Welche Reaktion ist zu beobachten?


Die Patienten halten die Augen geschlossen, die meisten erscheinen ruhig, manche zittern, bäumen sich auf, und einige fangen an zu schluchzen und zu weinen. Danach stehen sie auf und gehen zu einem Dankgebet und abschließender Meditation in einen Ruheraum, oder haben Gelegenheit sich noch etwas hinzulegen. Sie bekommen noch einige Verhaltensregeln mit und gehen dann nach Hause. Manche kommen am nächsten Tag nochmals zu einer zweiten, eventuell auch zu einer dritten Behandlung.


Was ergab die Auswertung der Fragebögen?


Als Gründe für das Kommen zu den Geistheilungstagen gaben zu meiner Überraschung 38 % zwar "Hoffnung auf Heilung" an, aber fast genau so viele Menschen, nämlich 32 %, wollten "spirituelles Wachstum" und 19 % "Geistiges Wachstum". "Neugierde" ergab 15 %, der "Wunsch nach einer neuen Erfahrung" 13 % und "Zweifel", bzw. "Enttäuschung an der Schulmedizin" 11 % halten sich in der Waage. Nur 5% gaben an, dass sie wegen Schmerzen gekommen waren. 2% kamen, um eine andere Energie zu spüren, ebenso gaben 2 % "Zufall" als Grund ihres Kommens. Teils wurden mehrfache Angaben gemacht, weshalb es über 100 % sind.

Es würde zu weit führen, alle (schulmedizinisch gesicherten) Diagnosen aufzuführen, die angegeben wurden. Die häufigsten waren der Reihenfolge nach: Allgemeine Beschwerden, genau so häufig Depression und psychische Störungen. Gefolgt waren diese Diagnosen von allgemeinen Arthrosen und LWS und HWS Syndromen. Dann kamen fast gleich häufig bösartige Erkrankungen wie MammaCa, Darmkrebs, Prostata- und Schilddrüsenkrebs und andere seltenere Tumore. Asthma und Allergien hielten sich mit Herzerkrankungen und hohem Blutdruck die Waage. Auch Lebererkrankungen und Lebermetastasen wurden gelegentlich angegeben. Augenerkrankungen, chronischer Schnupfen und Magenbeschwerden waren ebenso wie eine gewisse Anzahl von Querschnittslähmungen dabei.


Was empfanden die Menschen während der Behandlung?


Die meisten, nämlich 76 % gaben positive Gefühle wie Liebe, Licht, Vertrauen, Freude, Frieden und Ruhe an. An körperlichen Empfindungen wurde folgendes angegeben:
26 % ein starkes Gefühl von Wärme und Hitze, 21% spürten einen Energiefluss im Körper, 11% ein Beben, Zittern und Prickeln, 10% gaben Schmerzen im erkrankten Bereich an, selten - nämlich 2 % - wurde ein kühles Gefühl oder sogar Kälte angegeben. Negative Gefühle wie Kopfschmerzen, Herzrasen, Aggression, seelische Schmerzen, Weinen, Trauer und Angst wurden zu 10 % angegeben. Gar nichts verspürten 18 % der Befragten.

4 Wochen nach der Behandlung empfanden sich 43 % besser bis sehr gut mit weniger Schmerzen. 15 % fanden sich seelisch verändert, 28 % waren unverändert wie vor der Behandlung und 4 % fühlten sich schlechter.

Eine abschließende Beurteilung zeigte bei 40 % eine Verbesserung des Befundes, psychisch gebessert und eine Weiterentwicklung gaben 15 % an, weniger Schmerzen hatten 4 % und 8 % waren schmerzfrei. Bei 32 % bestand ein unveränderter Befund und 6 % fühlten sich schlechter durch das Fortschreiten ihrer Erkrankung.

Eine medizinische Bestätigung des Behandlungserfolges durch eine ärztliche Untersuchung bzw. durch eine weiterführende Diagnostik fand nie statt. Wahrscheinlich ist die Enttäuschung oder der Zweifel an der Schulmedizin doch so groß, dass die Menschen dann nicht zu einem Arzt gehen.

Auf jeden Fall, immer wieder und sofort würden sich jedoch 90 % wieder zu einer Behandlung bei Rubens Faria begeben. 5 % waren sich nicht sicher und 5 % nicht mehr. Jedoch - Kein einziger Patient hatte durch die Behandlung bei Rubens Faria die Hoffnung auf Geistheilung aufgegeben!

Es ist das erste Mal, dass eine statistische Auswertung einer Geistheilung in diesem weiten Rahmen durchgeführt wurde. Ich denke, dass das Ergebnis für sich spricht. 67 von 100 Menschen verspürten in irgendeiner Form eine Verbesserung ihres Befundes! 8 Menschen waren nach der Behandlung schmerzfrei und geheilt. Auch wenn diese Befunde nicht ärztlich bestätigt sind, zählen in diesem Fall die Aussagen der Patienten.
Wer heilt, hat Recht!


5. Europäische Geistheilungstage in Deutschland mit Rubens Faria


Im Januar wird Rubens Faria seine Heilarbeit fortsetzen - Mediziner und Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern haben seine Fähigkeiten geprüft und bestätigt. Sie nennen die bei seiner Arbeit durch ihn fließende Kraft "Transbioenergie". Rubens selbst versteht Liebe und Mitgefühl als inneren Schlüssel zur Heilung, die für ihn immer eine göttliche Gnade ist.

Termine:

Alsfeld (Hessenhalle): 05. - 09.01.2007
Kißlegg (Allgäu): 11. - 14.01.2007

Buchung und Information: EARTH OASIS, Köln - Tel. 0221 / 912 88 88 - www.geistheilungstage.com


Die Autorin Dr. Dagmar Berg war eine der ersten Chirurginnen Deutschlands, mit eigener Klinik in Ulm, und gilt als weltweite Kapazität in der Behandlung von Venenleiden. Heute erforscht sie alternative Heilverfahren in aller Welt und plädiert für eine sinnvolle Ergänzung von Schulmedizin und ganzheitlichen Heilansätzen.






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